Labor
Hormondiagnostik nach Symptomen
Schilddrüsen- und Sexualhormone werden anhand von Beschwerden ausgewählt: TSH, bei Bedarf fT4, Testosteron gegebenenfalls mit SHBG, LH, FSH und Prolaktin.
Nur bei passender Indikation
Geplantes Leistungsangebot – Umfang und Verfügbarkeit werden vor dem Praxisstart final bestätigt.
Medizinisches Ziel
Hormonelle Ursachen von Beschwerden bestätigen oder ausschließen, bevor eine Behandlung erwogen wird.
Typische Anlässe
- anhaltende Erschöpfung, Antriebsverlust oder Stimmungsänderung
- Libidoverlust, Erektionsstörung oder unerklärter Muskelabbau
- Kontrolle vor und während einer hormonellen Behandlung
Wann sinnvoll – und wann nicht
Bei passenden Symptomen oder auffälligen Vorwerten.
Ohne Symptome und ohne Fragestellung ist ein breites Hormonpanel nicht sinnvoll.
Vorbereitung
- Tageszeit der Blutentnahme wird individuell festgelegt, da mehrere Hormone tagesabhängig schwanken
- auffällige Werte werden vor jeder Therapieentscheidung erneut gemessen
Ablauf
- 1Symptomerhebung und Medikationsdurchsicht
- 2Auswahl der Hormonparameter
- 3Blutentnahme zum festgelegten Zeitpunkt
- 4bei Abweichung Wiederholungsmessung und Einordnung
Was dokumentiert wird
- Hormonwerte mit Referenzbereich
- Bewertung im Zusammenhang mit den Beschwerden
Grenzen der Methode
- einzelne Messungen sind störanfällig; Erkrankungen, Schlafmangel und Medikamente beeinflussen Werte
- ein Laborwert allein begründet keine Hormontherapie
Wie es weitergeht
Bei auffälligem Ergebnis: weiterführende Abklärung der Ursache und – bei bestätigtem Mangel – Behandlungsbesprechung.
Bei unauffälligem Ergebnis: andere Ursachen der Beschwerden werden weiter abgeklärt.
Verlauf: Kontrollen nach Behandlungsbeginn oder bei anhaltenden Beschwerden.
Fachliche Einordnung
Weitere Einordnung finden Sie unter Medizinische Einordnung.
Passende Module
Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Gesundheit.
Der erste Schritt ist ein persönliches Gespräch – danach klären wir, was zu tun ist, und setzen es um.
Wir rufen Sie zur Terminabstimmung zurück.